Lokalbestrahlung

Alle acht Laserlichtleitfasern können in einem Metallblock fixiert werden und bilden so die Möglichkeit der Flächenbestrahlung auf einem ca. 10 x 10 cm großen Areal (s. Bild). Die Anwendungsdauer beträgt 15 bis 20 Minuten. Kleinere Areale können noch konzentrierter behandelt werden, wenn der Arzt die Laserlichtleitfasern gebündelt zwischen den Fingern hält und lokal appliziert. Für die Behandlung an den Schleimhäuten werden Leserlichtleitfasern in die dünne Schutzfolie eingewickelt.

Hautveränderungen z.B. bei Ekzem oder Neurodermitis, Rissbildungen, Verhornungsstörungen, Warzen und Geschwüre reagieren schnell und anhaltend auf die lokale Laseranwendung. Zudem wurde von vielen Kollegen über erfolgreiche Behandlung von Alopezie (Haarausfall) mittels lokaler Lasertherapie berichtet.

Schmerzhafte Sehnenansätze (Epicondylitis, Patellasehnensyndrom, Achillessehnensyndrom), chronische arthrotische Gelenksveränderungen, Ergussbildungen oder Gelenkskapselentzündungen werden ebenfalls positiv beeinflusst. Das erlaubt die breite Anwendung der Lasertherapie sowohl in der Sportmedizin, als auch in der Rehabilitation nach Traumen und Operationen insbesondere des Bewegungsapparates.

Die Bestrahlung bestimmter Kopfarealen nach einem Schlaganfall beschleunigt die Rehabilitation und Wiederherstellung der beeinträchtigten Funktionen.

Organfehlfunktionen können reflektorisch durch die Anwendung des Laserblocks auf dem Dermatom oder über dem Organareal gebessert werden, z.B. bei Gallenwegs- oder Magenerkrankungen.

Mehrere Laserlichtleitfasern gebündelt können in der Zahnmedizin gegen Parodontitis, Zahnfleischentzündungen, Geschwüre, Aphten oder chronische Mandelentzündungen erfolgreich lokal eingesetzt werden.