Intravasale Laserblutbehandlung

Eine völlig neuartige Therapie in unserer Praxis ist die sogenannte biologische Lasertherapie: Intravasale Laserblutbestrahlung (Laserblutakupunktur), die zur Gesamtstärkung des Körpers beiträgt. Auf Grund der bisherigen guten Therapieergebnisse und der Neuheit dieser Methode möchten wir hier etwas detaillierter darauf eingehen.  

Bei der intravasalen Laserblutbestrahlung handelt es sich um ein bereits länger angewandtes Verfahren, das im deutschsprachigen Raum jedoch bisher praktisch unbekannt ist bzw. nicht beachtet wurde. Dieses Verfahren basiert auf langjährigen Forschungen russischer Wissenschaftler und wurde in Deutschland seit einigen Jahren weiterentwickelt und in einem neuartigen Gerät zur Marktreife gebracht. Dieses Verfahren gründet sich auf die biologische Therapie mit so genannten Softlaser, die bekanntlich bereits seit vielen Jahren auch in Deutschland zur Behandlung von Laserakupunktur eingesetzt werden. Es ist bekannt, dass die so genannten Softlaser völlig nebenwirkungsfrei arbeiten,  bemerkenswerte Zusatzeffekte auf zellulärer Ebene durch nachweisliche Steigerung  der Bildung energetischer Substanzen (ATP: Adenosintriphosphat) erzielen und  eine biologische Heilwirkung auf das Gewebe entfalten. Die geschwächte Zellen können durch die Bestrahlung wieder aufgebaut werden. Dabei stechen insbesondere Eingeschaften wie Immunstimulierung, Durchblutungsverbesserung, Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Abschwellung, Aktivierung des Zellstoffwechsels und Zellerneuerung hervor.

Bei der intravasalen Laserblutbestrahlung wird der Körper nicht von außen behandelt wie bei der Akupunktur, sondern im Gefäßsystem selbst, d.h. in die Vene der rechten oder linken Armbeuge wird eine sterile Einmallaserfaser, die sich in einer Kanüle befindet, hineingeführt und somit direkt dem fließenden Blut ausgesetzt, um dort eine direkte Bestrahlung der Blutzellen durchzuführen. Dies führt zu einer Absorption der Lichtquanten durch die Blutzellen und löst vielfältige positive heilende Reaktionen aus. Dabei werden die biostimulatorischen Effekte des Laserlichtes direkt auf das Blut wirksam. 
Es handelt sich hier um eine neuartige Form der Blutakupunktur. 
Natürlich könnte das Blut auch bestrahlt werden, wenn man eine Laserfaser direkt auf die Haut über die Vene aufsetzt, jedoch verliert der Laserstrahl durch Streuung und Brechung weit über 90% an Wirkung bevor er auf die Blutzellen einwirken kann. Kommt nun die Spitze der Laserfaser direkt mit den weißen Blutkörperchen in Kontakt, so können durch das gebündelte Laserlicht die o.g. Reaktionen wie Immunstimulierung und Zellerneuerung (Anti-Aging Effekt) aktiviert werden. Außerdem ist aus der Literatur bekannt, dass dabei das so genannte antioxidative Enzymsystem aktiviert wird, dass wir zum Beispiel auch durch hochdosierte Vitamingaben wie Vitamin C und E zu beeinflussen versuchen. 
Die abgegebene Leistung des Laserlichtes ist außerordentlich gering und beträgt ca. 1-3 mW - dies ist nur ein Bruchteil des Laserlichtes, wie es z.B. bei der Laserakupunktur auf die Haut aufgebracht wird. Diese Leistungen sind so schwach, dass das Tragen einer Laserschutzbrille nicht erforderlich ist und auch keine besonderen Anforderungen an die Behandlungsräume gestellt werden müssen. Aus vielen Jahren biologischer Laserforschung weiß man, dass diese außerordentlich geringen Leistungsdosen völlig unschädlich sind und lediglich biostimulatorisch wirken und die Effekte wie Stimulation des Immunsystems, Aktivierung des Stoffwechsels, Entgiftung des Körpers, Verbesserung der Sauerstoffaufnahme, Steigerung der Organfunktion und Anregung der Blutbildung hervorrufen können.

Die Behandlung erfolgt im Liegen oder Sitzen und dauert 35 bis 60 Minuten.


Welche Krankheiten können mit der Laserblutbestrahlung erfolgreich behandelt werden?

In idealer Weise lassen sich chronische Krankheiten erfolgreich behandeln, die mit einer Schwäche des Immunsystems, der verschiedenen Organsysteme oder des Stoffwechsels verbunden sind.

Dazu gehören Diabetes mellitus, Entzündungen aller Art, immunologische Schwächezustände, chronische Lebererkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, Nervenerkrankungen, Herz- und Nierenerkrankungen, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Hauterkrankungen, HIV, Störungen des Hormonsystems, Arthrose, Schmerzzustände aller Art, Fibromyalgie und Multiple Sklerose. Es wird über Leistungssteigerung und ausgeprägten Anti-Aging Effekt berichtet.

Die deutlich messbaren Effekte dieser Therapie schließen hier den Bogen von der Komplementär- zur Schulmedizin.